Zahnarzt

Die Zähne zusätzlich absichern

Krankenkassen übernehmen die Kosten für vieles, doch beim Thema Zähne beginnt oftmals das Kleingedruckte! Hier werden bestimmte notwendige Behandlungen ausgeklammert oder nur teilweise übernommen. Gerade wenn der Patient die regelmäßigen Vorsorgen nicht wahrnimmt (was im Durchschnitt doch recht häufig der Fall ist), scheuen Krankenkassen oftmals keine Mittel und Wege sich hier um eine Kostenerstattung zu drücken.

Dabei sind das Einsätzen einer Zahnbrücke sowie der Zahnersatz und notwendige Karies-Behandlungen sicherlich kein “Luxus” sondern viel mehr ein Grundbedürfnis des Patienten. Man sollte also an dieser Stelle stets so versichert sein, dass man derartige Behandlungen in jedem Fall im maximalen Umfang erstattet bekommt. Hier zu sparen ergibt wenig Sinn.

Somit ist es für viele Versicherten empfehlenswert die Zähne zusätzlich zum normalen Leistungskatalog der entsprechenden Krankenversicherung abzusichern. Hierzu gibt es die Zahnzusatzversicherung, wie man sie etwa unter der URL http://www.zahnzusatzversicherung.info vorgestellt bekommt. Auf dieser Seite kann man auch gleich die verschiedenen Tarife unterschiedlicher Anbieter miteinander vergleichen. So findet man das günstigste Angebot, spart Beiträge und hat seine Zähne dennoch sehr gut versichert.

Die meisten Zahnzusatzversicherungen sind dabei frei skalierbar. Hier kann man sich frei aussuchen gegen welche Eventualitäten man zusätzlich versichert sein möchte und gegen was nicht. So zahlt man nur für das was man wirklich braucht, bzw. im Zweifelsfall in Anspruch nehmen möchte. Andere Leistungen, bei denen man von vorne herein der Meinung ist dass sie so oder so nicht in Anspruch genommen werden oder die man für gänzlich unwahrscheinlich hält, kann man dabei gänzlich ausklammern. So spart man Beiträge auf eine clevere Art und Weise.

Latexallergie

Latex ist ein vielseitig einsetzbarer Stoff und kommt in einer Unzahl verschiedenster Produkte vor. Die Latexallergie wird durch die Bestandteile von Eiweißen im bei der Herstellung verwendeten Rohstoff Naturkautschuk hervorgerufen. Die Symptome bei einer solchen Allergie können sehr vielseitig sein: Ausschläge auf der Haut, Schnupfen und asthmatische Anfälle kommen häufig vor.



Die Latexallergie kann lebensgefährlich werden, zum Beispiel bei einem operativen Eingriff, wo durch den andauernden Kontakt mit dabei eingesetzten Latexprodukten ein allergischer Schock hervorgerufen werden kann, in dessen Folge ein Kreislaufversagen droht. Allergiker müssen Ärzte unbedingt im Vorfeld einer Behandlung über die Latexallergie unterrichten.



Besonders die im medizinischen Bereich ehemals häufig verwendeten gepuderten Handschuhe aus Latex setzen sehr leicht und intensiv Allergen frei. Der Puder der Handschuhe kann sich in der Atemluft verbreiten und in den Atemwegen niederschlagen. So können Latexallergiker allein durch den Besuch einer Klinik erhebliche Beschwerden davontragen. Inzwischen ist daher der Einsatz dieser speziellen Handschuhe verboten worden. Im Regelfall kommen in Krankenhäusern und Kliniken heutzutage ausschließlich puderfreie Latexhandschuhe zum Einsatz.



Neben Operationen, Behandlungen durch den Zahnarzt oder Gynäkologen birgt auch der Kontakt eines Allergikers mit Infusions- und Injektionsbestecken, die latexhaltig sein können, ein Risiko, da hier das Allergen über das Blut direkt in den Körper eindringen kann. Im schlimmsten Fall ist die Folge ein allergischer Schock.



Latexallergiker sind häufig von Kreuzreaktionen betroffen, die beim Kontakt mit Substanzen auftreten, die dem Latex ähneln. Auslöser dieser besonderen Reaktionen können insbesondere verschiedene Obst und Gemüsesorten sein, wie Bananen, Kiwis, rohe Kartoffeln, Avocados, Paprika u.a.



Häufig von einer Latexallergie betroffen sind Krankenschwestern, Krankenpfleger, Ärzte und Menschen, die in der industriellen Gummiverarbeitung tätig sind. Gegen Allergiebeschwerden akuter Art können Medikamente wie verschiedene Antiallergika oder auch Kortison eingesetzt werden. Betroffene sollten sich unbedingt von einem fachkundigen Mediziner über Vorbeugemaßnahmen, wie die Anschaffung eines latexfreien Erst-Hilfe-Koffers für daheim und im Auto, die Vermeidung von Kontakt mit Klebstoffen, die Nutzung von latexfreien Präservativen etc. aufklären lassen.